Google Search Console

Stand: 3 Min. Lesezeit SEOFuxx Redaktion

Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, wie deine Website in der Google-Suche abschneidet. Sie liefert Klicks, Impressionen und Suchanfragen aus der Suche, meldet Indexierungs- und Crawling-Probleme und erlaubt es, Sitemaps einzureichen und einzelne Seiten zu prüfen. Die Daten kommen direkt von Google, deshalb gilt sie als wichtigste Datenquelle für SEO.

Eigentum bestätigen

Bevor du Daten siehst, musst du nachweisen, dass dir die Website gehört. Dafür legst du eine Property an. Es gibt zwei Typen:

TypUmfangBestätigung
Domainalle Protokolle (http/https) und Subdomains einer Domainnur über den DNS-Eintrag beim Domain-Anbieter (TXT oder CNAME)
URL-Präfixgenau die angegebene Adresse samt ProtokollHTML-Datei, HTML-Tag, Google Analytics, Google Tag Manager oder DNS

Wer ein URL-Präfix per DNS bestätigt, bestätigt damit zugleich die passende Domain-Property. Mehrere Inhaber können dieselbe Property bestätigen. Wer als bestätigter Inhaber eingetragen ist, hat die höchsten Rechte.

<!-- Bestätigung per HTML-Tag, im head der Startseite -->
<meta name="google-site-verification" content="dein-code">

Der Leistungsbericht

Der Leistungsbericht für die Google-Suche zeigt vier Werte:

  • Klicks: wie oft Nutzer von der Suche auf deine Website gekommen sind
  • Impressionen: wie oft deine Website in den Ergebnissen erschienen ist
  • Klickrate (CTR): Klicks geteilt durch Impressionen
  • Durchschnittliche Position: im Diagramm die höchste Platzierung deiner gesamten Website, in der Tabelle die der jeweiligen Zeile

Du kannst nach Suchtyp (Web, Bild, Video, News), Zeitraum, Suchanfrage, Seite, Land und Gerät filtern. Standardmäßig zeigt der Bericht die letzten drei Monate. Die neuesten Daten sind vorläufig und können sich innerhalb weniger Stunden noch ändern. Die Daten reichen etwa 16 Monate zurück, ältere gehen verloren. Wer längere Verläufe braucht, sollte sie regelmäßig exportieren. Klicks und Impressionen aus AI Overviews zählen zum Suchtyp „Web“.

Weitere Berichte und Werkzeuge

  • URL-Prüfung: zeigt, wie Google eine einzelne Seite sieht, ob sie indexiert ist, und erlaubt, einen neuen Abruf anzufordern.
  • Seitenindexierung: listet, welche Seiten indexiert sind und warum andere nicht, etwa wegen noindex oder weil sie nur entdeckt wurden.
  • Sitemaps: hier reichst du deine Sitemap ein und siehst, wie viele Adressen Google gefunden hat.
  • Crawling-Statistiken: in den Einstellungen, mit Abrufen pro Tag, Antwortzeiten und Fehlern (siehe Crawl Budget).
  • Links: verlinkende Websites und häufigste Linktexte (siehe Backlinks).
  • Manuelle Maßnahmen: meldet, wenn Google eine manuelle Maßnahme verhängt hat.
  • Core Web Vitals: bewertet Ladezeit, Reaktion und Stabilität deiner Seiten (siehe Core Web Vitals).
  • Verbesserungen: prüft strukturierte Daten und Rich-Result-Berechtigung.

So arbeitest du damit

  1. Property anlegen und Inhaberschaft bestätigen.
  2. Sitemap einreichen und im Bericht auf Fehler achten.
  3. Im Leistungsbericht nach Suchanfragen sortieren, bei denen du viele Impressionen, aber wenig Klicks hast. Dort lohnt es sich, Titel und Beschreibung zu überarbeiten.
  4. Im Bericht zur Seitenindexierung prüfen, ob wichtige Seiten fehlen.
  5. Nach Änderungen die URL-Prüfung nutzen und einen neuen Abruf anfordern.

Häufige Fehler

  • Die falsche Property öffnen: Eine URL-Präfix-Property zeigt nur die genau eingetragene Schreibweise (zum Beispiel nur mit www). Mit einer Domain-Property siehst du alles.
  • Die Bestätigung entfernen: Wer die DNS-Zeile, die Datei oder das Tag später löscht, verliert den Zugriff.
  • Die durchschnittliche Position überschätzen: Sie mittelt über viele Suchanfragen, Geräte und Länder. Aussagekräftig ist sie nur für eine einzelne Suchanfrage oder Seite.
  • Auf Echtzeit hoffen: Die Daten hinken hinterher und sind am neuesten Tag vorläufig.
  • Daten nicht sichern: Was älter als rund 16 Monate ist, ist weg.

Weiterführende Begriffe

Quellen

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