Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen SEOFUXX, Europaplatz 2, 10557 Berlin (nachfolgend "Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend "Kunde") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Marketing, Digital Marketing und verwandten Leistungen abgeschlossen werden.
Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Geschäftsbedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos ausführt.
§ 2 Leistungsbeschreibung
Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und des Digital Marketing, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:
- On-Page-Optimierung und technische SEO-Analysen
- Off-Page-Optimierung und Linkbuilding
- Content-Marketing und Content-Erstellung
- Local SEO und Google My Business Optimierung
- SEO-Beratung und strategische Planung
- Performance-Monitoring und Reporting
- Conversion-Rate-Optimierung (CRO)
- Social Media Marketing Integration
Der genaue Leistungsumfang, Timelines und Deliverables werden im jeweiligen Vertrag oder Leistungsverzeichnis detailliert festgelegt. Der Anbieter behält sich vor, zur Erbringung der Leistungen qualifizierte Subunternehmer einzusetzen.
§ 3 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot des Anbieters schriftlich, in Textform (z.B. per E-Mail) oder über digitale Plattformen annimmt oder wenn der Anbieter eine schriftliche bzw. digitale Auftragsbestätigung übermittelt.
Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet. Der Anbieter kann die Annahme von Bestellungen innerhalb von 14 Tagen nach deren Zugang ablehnen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Preise gelten nur für den vereinbarten Leistungsumfang. Zusätzliche Leistungen werden gesondert berechnet.
Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei wiederkehrenden Leistungen können Vorauszahlungen vereinbart werden. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen.
Bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen ist der Anbieter berechtigt, die Erbringung der Leistungen einzustellen, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Durchführung der vereinbarten Leistungen notwendigen Informationen, Zugänge (wie CMS-Zugänge, Analytics-Zugänge, Search Console) und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
Der Kunde stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an den zur Verfügung gestellten Materialien und Inhalten verfügt. Verzögerungen, die auf fehlende oder unvollständige Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters und können zu Mehrkosten führen.
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter Änderungen an seiner Website, seinen Geschäftsprozessen oder anderen relevanten Umständen unverzüglich mitzuteilen, die Auswirkungen auf die SEO-Leistungen haben könnten.
§ 6 Leistungserbringung und Erfolg
Der Anbieter schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik. Ein bestimmter Erfolg (wie Ranking-Positionen oder Traffic-Steigerungen) wird nicht geschuldet, es sei denn, dies ist ausdrücklich schriftlich vereinbart.
SEO-Ergebnisse sind von verschiedenen Faktoren abhängig, einschließlich Algorithmus-Änderungen der Suchmaschinen, Wettbewerb und technischen Gegebenheiten der Website. Der Anbieter kann keine Garantie für bestimmte Rankings oder Traffic-Entwicklungen geben.
§ 7 Haftung und Gewährleistung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt und beträgt maximal die Höhe der Vergütung für die betroffene Leistung.
Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 8 Vertragsdauer und Kündigung
Sofern nicht anders vereinbart, wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Bei Verträgen mit einer Mindestlaufzeit ist eine Kündigung erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit möglich.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei erheblicher Verletzung der Mitwirkungspflichten, Zahlungsverzug von mehr als 60 Tagen oder Insolvenz einer Vertragspartei.
Kündigungen bedürfen der Schriftform oder einer qualifizierten elektronischen Signatur.
§ 9 Geheimhaltung und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich zur Geheimhaltung aller ihnen im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt werdenden vertraulichen Informationen. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Der Anbieter verpflichtet sich, die Datenschutzbestimmungen gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderen anwendbaren Datenschutzgesetzen einzuhalten. Details zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters einsehbar.
Soweit personenbezogene Daten verarbeitet werden, schließen die Parteien bei Bedarf eine separate Auftragsverarbeitungsvereinbarung ab.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle vom Anbieter erstellten Inhalte, Analysen, Strategien und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke.
Der Kunde räumt dem Anbieter die erforderlichen Nutzungsrechte an den zur Verfügung gestellten Materialien für die Dauer der Vertragsbeziehung ein.
§ 11 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen.
§ 12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
§ 13 Alternative Streitbeilegung
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit. Informationen zu zuständigen Verbraucherschlichtungsstellen findest du unter: https://www.bfdi.bund.de
Stand: 15. Januar 2025
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